Verein Wohnbau Rivas - Wir fördern soziale Projekte in Nicaragua                             

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Unsere zur Zeit laufenden Projekte:

    Zwei Schwerpunkte

    Stipendien – rund US$ 12'000 jährlich

    Wohnbau Rivas unterstützt aktuell 50 Studentinnen und Studenten mit jeweils kleinen Beträgen zwischen monatlich 20 und 50 US$. Diese Beträge reichen auch in Nicaragua nicht zum Leben, aber sie stopfen Lücken im Alltag. Beim einen sind das die Kosten für den Bus, beim anderen reicht es damit für die Verpflegung in der Mensa und bei der Dritten sind es Bücher und Kopien, die damit bezahlt werden.

    Die Studentinnen und Studenten holen den Geldbetrag monatlich bar bei Fides Camina ab und müssen als Gegenleistung nachweisen, dass sie erfolgreich (!) und regelmässig die Uni besuchen. Um eine gewisse Nachhaltigkeit zu erreichen, verpflichten sich alle Begünstigten, nach Abschluss des Studiums die erhaltenen Beträge (zinsfrei) zurückzuzahlen. Wir hoffen, damit mittelfristig etwa einen Drittel des Stipendienbetrages zu erwirtschaften.

    Ausbildung von Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmern – rund US$ 16'000 jährlich

    In den letzten Jahren unterstützten wir immer wieder Kleinst- und Kleinunternehmer beim Aufbau eines «Business». Sei das Hühnerzucht, Suppenküche, die Produktion von Süssigkeiten oder die Anschaffung eines neuen Elektrobohrers für einen Schreiner. Immer wieder scheiterten die Projekte an den einfachsten Grundlagen. Buchhaltung? Unbekannt! Umsatz ist nicht gleich Gewinn? Unbekannt…..

    Seit 2016 bietet Fides Camina mit unserer Unterstützung ein Gesamtpaket an. Wer ein Geschäft(chen) eröffnen will, wird von uns -bzw. fides camina – mit einem Startkredit von max. US$ 300.- unterstützt, wenn eine halbjährige Ausbildung durchlaufen wird. Wir erhoffen uns damit eine nachhaltigere Entwicklung und mehr erfolgreiche Eigeninitiativen der Interessenten.

    Und weiterhin….

    Nothilfe. In Nicaragua ist das staatliche Gesundheitswesen gratis. Nur, Medikamente, welche die Ärzte verschreiben, muss man selbst bezahlen. Und wer im Spital liegt, braucht entweder Verwandte, welche täglich das Essen bringen, oder man leidet als Patient unter Hunger….

    In der Region hat sich herumgesprochen, dass man sich im Notfall bei R.A. Jimenez melden kann. Die jährlich zur Verfügung gestellten US$ 2000 müssen reichen – Nothilfe wäre ein Fass ohne Boden. Unterstützt wird, wer wirklich kein Geld. Weder für seine Medikamente oder die Schulbücher der eigenen Kinder noch die Beerdigungskosten des Vaters – die Quittungen und Belege erzählen traurige Geschichten

    Ausbildungsprojekte

    Die Allgemeinärztin M.J. Chamorro führt jedes Jahr frauenspezifische Projekte durch. Das waren unter anderem Aufklärungsabende in den Dörfern über die Gefahren des Gebärmutterkrebses, Impfkampagnen, Ausbildung bzw. Weiterbildung von «Dorf»hebammen oder auch Kursen im Bereich Umwelterziehung, bei denen Mütter mit ihren Kindern lernten, aus Pet-Flaschen Haushaltschmuck herzustellen. Äusserst erfolgreich waren die Massagekurse im Jahr 2016. Der Tourismus boomt in der Gegend um Rivas und mit Massage lässt sich am Strand gutes Geld verdienen.

    Unsere Partnerorganisation

    Fides Camina ist eine NGO (nicht staatliche Organisation), die unsere bisherigen Projekte weiterführt und neue Projekte konzipiert, durchführt und auswertet.

    Fides Camina wurde gegründet und wird geleitet von ehemaligen Mitarbeitern der EIA (Escuela Internacional de Agricultura, Rivas). Mit der EIA führten wir zwischen 1996 und 2013 sehr viele Projekte durch. Nach dem Wechsel im Rektorat der EIA und der Abkehr von einer Ausbildungspolitik, die Klein- und Kleinstbauern mit einbezog, wurden unsere Ausbildungsprojekte hinfällig. Die EIA stellte die Projekte der «extension rural» ein.

    Rosa Amelia Jimenez, Direktorin der EIA, wurde pensioniert, anderen älteren Mitarbeitern der Rücktritt nahe gelegt. Diese kleine Gruppe engagierter und gut ausgebildeter Menschen gründete daraufhin den Verein Fides Camina, mit dem wir jetzt arbeiten.

     

Wir suchen SpenderInnen, die regelmässig kleinere Beiträge auf unser Stipendien Konto einzahlen, damit wir ebenso regelmässig bedürftige SchülerInnen unterstützen können.

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